Am 25. April 1950 wurde ich in München geboren. Mein Vater war Maurer, meine Mutter Hausfrau. 1969 habe ich Abitur gemacht, Wehr- und Ersatzdienst geleistet, 1971 meine Ausbildung zum Industriekaufmann begonnen. Im selben Jahr habe ich den Verleger Friedl Brehm kennen gelernt, an den Literaturzeitschriften „Edelgammler“ und „Schmankerl“ mitgearbeitet, 1972 ist mein erster Gedichtband erschienen.
Als Industriekaufmann habe ich im mittleren Management mehrerer Konzerne und 18 Jahre in einem weltweit tätigen mittelständischen Unternehmen gearbeitet. 1974 habe ich geheiratet, meine Frau, Luise Wittmann, und ich haben drei erwachsene Kinder und zwei Enkel.
Seit 1977 bin ich in Tittmoning daheim. Ich habe mich dort nicht nur für Kunst und Kultur engagiert, ich war auch 19 Jahre lang Stadtrat und Kulturreferent. Von 1986 bis 2015 habe ich mit einem Partner zusammen einen Weinhandel betrieben und die Prüfung zum Weinfachberater abgelegt. Von 2005 bis 2016 war ich freischaffender Industrietexter.
Als Lyriker habe ich 9 Gedichtbände verfasst, 2 Lyrikbände aus dem Englischen übersetzt, ungezählte Beiträge in Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht, an Rundfunksendungen mitgewirkt und mich an Tagungen beteiligt. Außerdem habe ich Bücher illustriert, Theaterstücke und Zeitungsartikel geschrieben.
Von 1974 bis 1977 habe ich das KEKK, Kabarett und Engagierte KleinKunst, München mitgestaltet. 1976 wurde das IDI, Internationales Dialektinstitut, gegründet, ich war Mitglied seit Gründung und bin seit vielen Jahren im Vorstand tätig. Auf Kleinkunstbühnen und Veranstaltungen bin ich teils solo, teils zusammen mit Musikgruppen wie Biermösl Blasn, Guglhupfa, Fraunhofer Saitnmusi und Hammerling aufgetreten, in Österreich u.a. mit „die Querschläger“ und „Aniada a Noar“.
Seit 2015 habe ich mich mit dem Komponisten Josef Irgmaier zusammen an den Chiemgauer Kulturtagen beteiligt. Dafür entstanden die Programme „Fährt da der Zug nach Übersee?“, „Bavarias Brautschau“, „Das Hohelied der Dinge“, „12 Hymnen für Bayern“, die DJ-Kammeroper „gSALZn“ und die Ohnsinn-Parade „Drawizlbabuzi“.
Für das Stadt-Magazin SchauRein! schreibe ich neben Berichten über Kultur und Gewerbe seit einigen Jahren auch eine regelmäßige Glosse, in der satirisch das Stadtleben porträtiert wird. „Der Spatz am Dach“ blickt vorwiegend liebevoll auf seine Heimat herab.
Mitgliedschaften: Verband deutscher Schriftsteller (seit 1984), „Münchner Turmschreiber“ (seit 2000), IDI – Internationales Dialektinstitut (seit 1974), „Chiemgau Autoren“ (seit 2015)